{"id":21,"date":"2022-02-18T18:00:58","date_gmt":"2022-02-18T17:00:58","guid":{"rendered":"http:\/\/feuerwehr-droyssig.homeip.net\/?page_id=21"},"modified":"2025-01-21T20:04:36","modified_gmt":"2025-01-21T19:04:36","slug":"feuerwehr-geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/feuerwehr-droyssig.de\/index.php\/feuerwehr-geschichte\/","title":{"rendered":"Feuerwehr Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Droy\u00dfig<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Absicht in Droy\u00dfig eine Freiwillige Feuerwehr zu gr\u00fcnden l\u00e4sst sich bis in das Jahr 1890 verfolgen, als weitsichtige B\u00fcrger den Entschluss fassten Konzerte zu veranstalten, um den Erl\u00f6s einem Feuerwehrfonds zuzuf\u00fchren.<br>Damals gab es in Droy\u00dfig zwei Handdruckspritzen, eine f\u00fcr den Gemeinde und eine f\u00fcr den Schlossbezirk. Allj\u00e4hrlich fand auf Anordnung des Gemeindevorstehers mit den verpflichteten Druckmannschaften am 3. Pfingstfeiertag die Spritzenprobe statt. Mit dieser Spritzenprobe war der Dienst f\u00fcr das Jahr erf\u00fcllt, unter der Voraussetzung, dass kein Brand ausbrach. Die verpflichteten B\u00fcrger gaben den damaligen Verh\u00e4ltnissen entsprechend ihr Bestes. Die Druckmannschaften gen\u00fcgten nat\u00fcrlich den Erfordernissen nicht. Es fehlte ein zielgerichtetes L\u00f6schkommando: viele glaubten an der Brandstelle, wenn auch in guter Absicht, kommandieren zu k\u00f6nnen und dadurch kam es auch oft zu unn\u00f6tigen Ma\u00dfnahmen. Das war u.a. auch der Fall bei der Brandbek\u00e4mpfung am Seminargeb\u00e4ude am 26. September 1908. Dieser Brand war Anlass die Gr\u00fcndung der Freiwilligen Feuerwehr in Droy\u00dfig voranzutreiben. Der damalige Seminardirektor Bohnstedt regte die Gr\u00fcndung nachdr\u00fccklich an und der Gemeindevorsteher Ulrici empfahl den Antrag der vorgeordneten Beh\u00f6rde.<br>Daraufhin fand am 3. M\u00e4rz 1909 eine gutbesuchte Versammlung statt. Aus dem Kreise der Anwesenden erkl\u00e4rten sich 28 B\u00fcrger bereit der Feuerwehr beizutreten. In einer zweiten Versammlung am 27. M\u00e4rz 1909 wurde die Gr\u00fcndung der nach milit\u00e4rischen Gesichtspunkten organisierten Freiwilligen Feuerwehr Droy\u00dfig beschlossen. 40 B\u00fcrger standen zur Verf\u00fcgung. F\u00fcr diese galt es Uniformen und Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde zu beschaffen. Dabei war die gr\u00f6\u00dfte Sorge die Bereitstellung der Mittel. Vier Versicherungsgesellschaften gaben 600 Mark, die Seminarverwaltung 100 Mark, die Gemeinde 433,33 Mark, der Gutsbezirk 216,70 Mark. Dazu spendeten Droy\u00dfiger B\u00fcrger 197,70 Mark und aus dem erw\u00e4hnten Feuerwehrfonds konnten 18,84 Mark entnommen werden. Mit diesen Betr\u00e4gen war es m\u00f6glich die entstandenen Kosten von etwa 1500 Mark zu begleichen. Am Schluss des ersten Jahres des Bestehens der FF Droy\u00dfig standen folgende Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung: zwei Handdruckspritzen, 180m Hanfschl\u00e4uche, vier Steigleitern.<br>Im Jahr 1914 wurde ein Schlauchkarren angeschafft, damit die Schl\u00e4uche schneller zum Brandplatz gebracht werden konnten. Ein Steigerturm wurde 1924 aus Mitteln der Gemeinde erbaut. In den Jahren des Faschismus 1934 und 1935 mussten B\u00fcrger zum Dienst in der Feuerwehr verpflichtet werden. Bei Nichterscheinen wurden sie zur Verantwortung gezogen.<br><br>Nur langsam ging die Entwicklung der FF weiter. Im Jahr 1937 wurde von der Gemeinde eine neue Tragkraftspritze mit einer F\u00f6rderleistung von 400 Liter Wasser pro Minute und ein Tragkraftspritzenanh\u00e4nger gekauft. Nach dem Zusammenbruch des Faschismus fanden sich in Droy\u00dfig wieder bereitwillige B\u00fcrger den Dienst in der FF aufzunehmen. Einen gro\u00dfen Aufschwung erlebte das Brandschutzwesen nach der Gr\u00fcndung der DDR. Die Tragkraftspritze mit 400 Liter F\u00f6rderleistung wurde 1953 gegen eine Neue mit einer Leistung von 800 Litern Wasser pro Minute ausgetauscht. Eine Sirene zur besseren Alarmierung der Feuerwehr wurde installiert und neues Schlauchmaterial angeschafft.<br>Die Feuerwehrleute halfen bei besonderen Anl\u00e4ssen den Ort durch Wachen abzusichern und bei der Durchf\u00fchrung der Bodenreform sicherten die Kameraden der FF die b\u00e4uerlichen Objekte, damit weder Brandstiftung noch Sabotage ver\u00fcbt werden konnte. Durch das Gesetz zum Schutz vor Brandgefahren, am 16. Januar 1956 von der Volkskammer verabschiedet, wurde eine Richtschnur f\u00fcr die Arbeit der Brandschutzorgane gelegt.<br>Zum ersten Mal in der Geschichte der Deutschen Feuerwehren bildet ein derartiges umfassendes und eindeutiges Gesetz die Gew\u00e4hr f\u00fcr eine allseitige, zielstrebige Arbeit der Brandschutzorgane unter Mithilfe breiter Bev\u00f6lkerungskreise. Es galt nun alle Gemeinden und St\u00e4dte mit neuen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden zu versorgen und \u00fcberalterte Ger\u00e4te auszusondern. Die FF Droy\u00dfig erhielt im Jahre 1958 ein neues L\u00f6schfahrzeug im Wert von 28000 Mark, dazu neue Armaturen und neues Schlauchmaterial.<br>Die Kameraden bauten im NAW ein Nachrichtenfahrzeug auf, welches als Lautsprecherwagen h\u00e4ufig eingesetzt wurde. Die Feuerwehr war nun mit ausreichenden Ger\u00e4ten ausgestattet, aber es fehlte noch ein Ger\u00e4tehaus. Die einzelnen Ger\u00e4te lagerten an verschiedenen Stellen und das verz\u00f6gerte die Ausr\u00fcckzeit. Im Jahr 1965 konnte das Ger\u00e4tehaus mit einem Wert von 25000 Mark gebaut werden, wobei betont werden muss, dass sich die Kameraden das Ger\u00e4tehaus selbst geschaffen haben. Am 16. August 1965 wurde der erste Spatenstich getan. Jede freie Stunde waren die Kameraden am Bau zu finden, sodass er am 17. Oktober 1966 \u00fcbergeben werden konnte. 1970 ist die Wehr sehr gut ausger\u00fcstet. Sie besitzt ein L\u00f6schfahrzeug vom Typ &#8222;GARANT&#8220;, eine Tragkraftspritze TS8, Schlauchtransportanh\u00e4nger, Rauchschutzger\u00e4te, wie Rauchschutzmasken und Druckluftatmer.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>In m\u00fchevoller Kleinarbeit&nbsp;zusammengetragen und verfasst von Kameradin Heike Springer.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wehrleiter der Feuerwehr Droy\u00dfig<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>1909 &#8211; 1945 Kamerad Richard V\u00f6lkel<br>1945 &#8211; 1961 Kamerad Richard Beer<br>1961 &#8211; 1976 Kamerad Heinz Heier<br>1976 &#8211; 1991 Kamerad Gerd Bliedtner<br>1991 &#8211; 2004 Kamerad Uwe Heinecke<br>2004 &#8211; 2010 Kamerad Marcel Kind<br>2010 &#8211; 2013 Kamerad Matthias Wandel<br>2013 &#8211; 2020 Kamerad Kay Heinecke<br>2020 &#8211; 2025 Kamerad Christian Kluge<br>2025 &#8211; 20** Kamerad Marcus Hollmann<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Droy\u00dfig Die Absicht in Droy\u00dfig eine Freiwillige Feuerwehr zu gr\u00fcnden l\u00e4sst sich bis in das Jahr 1890 verfolgen, als weitsichtige B\u00fcrger den Entschluss fassten Konzerte zu veranstalten, um den Erl\u00f6s einem Feuerwehrfonds zuzuf\u00fchren.Damals gab es in Droy\u00dfig zwei Handdruckspritzen, eine f\u00fcr den Gemeinde und eine f\u00fcr den Schlossbezirk. 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